Mit Zertifikat für alle bestandenen Prüflinge vom NÖPS.
Die Gelassenheitsprüfung (GHP) ist ein PS&S-Bewerb, bei dem nicht die sportlichen Leistungen, sondern der Charakter, die Erziehung und das Vertrauen zwischen Pferd und Pferdeführer auf dem Prüfstand stehen.
Bei der Gelassenheitsprüfung wird das Pferd vom Reiter geführt und mit verschiedenen Situationen konfrontiert, die es so oder ähnlich auch bei einem
Ausritt oder im Alltag erleben könnte.
An insgesamt zehn Stationen wird die
Gelassenheit des Pferdes bewertet. So muss es beispielsweise an einem Traktor vorbeigehen, in einer engen Sackgasse stillstehen und wieder rückwärtstreten, sich mit Bällen, Regenschirmen, Müllsäcken und Flatterbändern konfrontieren und über eine Plane treten, die eine Wasserdurchquerung simuliert.
Gerichtet wird der Bewerb von einem PS&S-Bewerter Frau Sabine Höfl. Sie beobachtet wie das
Pferd auf die Aufgabe reagiert und ob es dabei Ruhe und Nervenstärke beweist.
Eine gute Note bei der Bewertung bescheinigt dem Pferd Ausgeglichenheit, Mut,
Respekt, Gehorsam und Vertrauen zu seinem Menschen in herausfordernden Situationen. Zudem animiert es Reiter, Pferdemenschen und Ausbildner, Gelassenheitstrainings gezielt in Ausbildung und Training ihrer Pferde zu integrieren, was wiederum der Sicherheit im Pferdesport förderlich ist.